Teil eines Werkes 
4. Theil (1860)
Entstehung
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liches Gemüth und ſo hat Gott ihm wohlgethan, in⸗ dem er ihn aus dieſem Leben abrief.

Kaum hielt Waldemar das bittre Lächeln zurück, das bei dieſen Worten über ſeine ausdrucksvollen Züge flog. Sein Ton nahm etwas Schneidendes an, was durch die Schärfe deſſen, den Gylfe hören ließ, von Minute zu Minute geſteigert wurde.Wenn Sie damit ſagen wollen, daß Magnus Brahe ein weiches Gemüth hatte, ſo haben Sie Recht. Die Natur hatte ihm Das gegeben, was ſie Ihnen verſagt hat, und wäre ein Austauſch zwiſchen Ihnen und ihm in dieſer Beziehung möglich geweſen, ſo würden Sie Beide Vortheil davon gehabt haben.

Gylfe hob ſtolz den Kopf in die Höhe und ſah mit ihren blitzenden Augen den gereizten Mann durch⸗ bohrend an, der aber nicht die geringſte Wirkung da⸗ von in Haltung und Miene ſpüren ließ.Warum ſehen Sie mich ſo ſeltſam an, ſagte er ſogar lä⸗ chelnd,glauben Sie mich mit dieſem Blick einzu⸗ ſchüchtern oder der Wahrheit, die aus mir ſpricht, den Mund zu ſtopfen? Gylfe Torſtenſon, Sie kennen den Mann nicht, der vor Ihnen ſteht, eben ſo wenig wie Sie Den gekannt haben, der nicht mehr vor Ihnen ſtehen kann. Doch Sie haben ihn einen Weichling genannt und damit haben Sie mir die Bahn eröff⸗