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die ihr ganzes Weſen durchfluthete.„Warum ſtören Sie meine Ruhe? Kommen Sie hierher, um mich zu tadeln oder zu beſchimpfen?“
Waldemar erhob ſich in ſeiner ganzen Höhe und hatte ſich kaum ſo weit in der Gewalt, daß nicht ein gewiſſer Groll aus ſeinen Augen geſprüht hätte, der jedoch nicht in die Stimme überging, als er zwar milde aber unendlich ernſt ſagte:„Von der Beſchim⸗ pfung, um mich Ihres eigenen Wortes zu bedienen, erlauben Sie mir wohl gänzlich Abſtand zu nehmen, wenn aber in den Thatſachen, die hier vorgefallen ſind, Grund zum Tadel für Sie verborgen liegt, ſo kann ich nichts dafür, ich wenigſtens übernehme hier die Rolle nicht, die Sie mir zumuthen, denn ich trete nicht als das Organ Ihres Gewiſſens, ſondern als mein eigener Anwalt auf. Ich habe Ihnen bereits geſagt, was mich hierhergeführt hat, und füge hinzu, daß ich gekommen bin, von Ihnen Abſchied zu neh⸗ men, da ich, ſo weit meine Wünſche reichen, dieſen Ort nie wieder betreten werde.“
„So gehen Sie, ohne viele Worte zu machen, ich bin fertig mit Ihnen, und Sie, hoffe ich, ſind auch fertig mit mir.“
Waldemar's heißes Blut wallte aus dem Herzen herauf nach ſeinem Geſicht, die ſchnöde Kälte, mit


