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in die ihn ſo eben die unerwartete Abweiſung ſeines Beſuches verſetzt, klopfte er mit feſter Hand an die ihm wohlbekannte Thür, hinter der das Mädchen verbor⸗ gen war, das ſeinem Freunde die Welt zum Para⸗ diefe hätte umgeſtalten können. Als er aber vergeb⸗ lich eine Zeitlang auf einen Hereinruf gewartet hatte, der ihm wahrſcheinlich gar nicht zu Theil geworden wäre, trat er ohne Bedenken ein und hatte ſogleich einen Anblick vor Augen, der ſein Blut noch mehr reizte, als die ſchnöde Antwort vorher, jedoch be⸗ herrſchte er ſich mächtig, trat an die Bewohnerin des Zimmers heran und ſagte einfach:„Guten Abend!“ Gylfe ſaß am Kamin auf einem Seſſel, ſo weit wie möglich vom Fenſter abgewandt, deſſen Vorhänge herabgelaſſen waren, da es draußen bereits zu dun⸗ keln begann; vor ihr ſtand ein Tiſch, auf dem einige Kerzen brannten. Sie ſaß, die gefalteten Hände im Schooße, ſinnend und grübelnd da, in einem dunklen Trauergewande, aber dennoch wie eine Braut mit al⸗ len ihren Koſtbarkeiten geſchmückt, denn ihre Hände funkelten von Ringen und ihre Handgelenke wie ihr Buſen waren mit Armbändern und blitzendem Ge⸗ ſchmeide überladen, was auf Waldemar ſtets einen unangenehmen Eindruck gemacht, da er in dieſem Putze bei Gylfe eine Schauſtellung gewahrte, die
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