Teil eines Werkes 
4. Theil (1860)
Entstehung
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den hohen Sorgenſtuhl zuſammengedrängt, auf dem der alte Diener des gräflichen Hauſes ſaß und ſeine ſtille Zähren mit dem lauten Schluchzen ſeiner Frau und Töchter vermiſchte. Auch ſämmtliche Diener hatten ſich hier eingefunden und ſtanden in den Ecken und ſchauten die weinende Familie an, von der ſie allein Troſt in dieſen ſchweren Tagen zu hören erwarteten, aber keine Sylbe kam über die Lippen des heimge⸗ ſuchten Hausvaters, denn er ſelbſt war innerlich zer⸗ ſchmettert und die Worte, wenn er welche hätte ſpre⸗ chen wollen, wären ihm im Munde erftickt.

Gylfe Torſtenſon, die ihr Zimmer noch nicht wie⸗ der verlaſſen, ſeitdem Major Caillard ſo übereilt aus demſelben entwichen war, um mit Magnus den tödt⸗

lichen Streit zu Ende zu führen, hatte noch Nieman⸗

den geſehn und wollte auch Niemanden ſehen, da ſie wohl fühlen mochte, daß kein freundliches Geſicht ihr begegnen würde; ſelbſt Gyſela, die in dumpfem Schwei⸗ gen, mit geſchwollenen Augen und zeitweilig lebhaft ausbrechendem Schluchzen, die gewöhnlichen Dienſte bei ihr verrichtet, hatte keine Sylbe über ihre Lippen ſchlüpfen laſſen, die ikgend eine Andeutung der im Schloſſe ſtattfindenden Vorgänge enthielt, und ſo hü⸗ tete ſie in ſchauerlicher Einſamkeit ihr Zimmer, in

dem ſie nirgends und in nichts einen Anreiz zum

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