Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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Gylfe. Denn dieſe, als ſie das wohlbekannte Rau⸗ ſchen in der Ecke vernahm, wandte ſchaudernd den Kopf dahin und mit gläſernem Auge den unerwarte⸗ ten Vorgang anſtarrend, floß ihr das Blut aus dem Geſicht und plötzlich von dem Geliebten ſich löſend, ſank ſie ächzend auf einen Stuhl und ſchlug mit ei⸗ nem röchelnden Ton e, den die beklommene Bruſt un⸗ willkürlich von ſich gab, beide Hände vor' Geſicht.

Dieſen Augenblick glaubte der Franzoſe benutzen zu dürfen und, den ſo heimlich eingetretenen Frem⸗ den ganz außer Acht laſſend, wandte er ſich mit be⸗ hendem Schritte zur Thür, die zu der großen Lreppe führte.

Aber Magnus ſchien nicht geneigt, ihn unange⸗ taſtet dieſe Treppe erreichen zu laſſen. Seinerſeits Gylfe unbeachtet laſſend, folgte er ſchnell dem Davon⸗ eilenden und noch in der Thür ihn erreichend, faßte er kräftig ſeinen Arm und riß ihn gewaltſam nach ſich hin. 4 1

Mein Herr, keuchte ſeine athemloſe Bruſt hervor, ſind Sie ein Edelmann?

Der Franzoſe hatte bei dieſem Vorgang und dem ihm zu Theil werdenden Anblicke die Sprache verloren, denn aus Magnus' Augen ſprühte ein Feuer, welches ſo unheimlich und düſter wie verzehrend war. Er