Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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wie Magnus ſehr wohl wußte, und machte dabei ein dummſchelmiſches Geſicht.Er nimmt Abſchied, ſagte er und ſetzte lachend hinzu,bis wir einmal wiederkommen.

Als Magnus dies hörte, wirbelte es ihm im Kopfe und er verlor beinahe die Beſinnung. Vor ſeinen Augen wurde Alles ſchwarz und ſeine Wangen brann⸗ ten in jähen Flammen auf, als ſchäme er ſich vor den ſchlafenden Ahnen ſeines Stammes, daß derglei⸗ chen im Hauſe ſeiner Väter geſchehn könne. Er ſprang vom Fenſter fort, ſchloß raſch einen Wandſchrank auf, aus dem er zwei geladene Piſtolen nahm, ſteckte ſie in den Gürtel, den er nach alter Gewohnheit unter dem Oberrock trug, und trat zur Thür, durch die Wal⸗ demar eben hinabgegangen war, nicht aber um ihm zu folgen, ſondern um einen Weg für ſich allein anzutreten.

Sie nehmen Abſchied, murmelte er wild zwi⸗ ſchen den Zähnen.Da will ich dabei ſein, ich liebe ſo etwas und ich ich, Magnus Brahe will dem Scheidenden auch die Hand drücken. Ja, das will ich, aber auf eine weniger freundſchaftliche Weiſe.

Er ſprang die Treppe hinab, kam vor dem gehei⸗ men Eingange an Gylfe's Zimmer an, blieb hier ſte⸗ hen und horchte, ob er vielleicht vernehmen könne,

was drinnen vor ſich gehe. Der Strandvogt. III. 23