Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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wir in unſrer Erzählung einige Schritte rückwärts thun und uns die Verhältniſſe vergegenwärtigen, in die wir wieder einzutreten im Begriff ſtehen. Im Allgemei⸗ nen hatte ſich daſelbſt, ſeitdem wir es verlaſſen, Nichts im Einzelnen nur ſehr Wenig verändert. Die Fran⸗ zoſen, unbekümmert um den ſchnelleren oder langſa- meren Ruin des occupirten Landes und der vorzugs⸗ weiſe belaſteten Eigenthümer, hatten in ihrer gewohn⸗ ten Willkür fortgefahren, auf Koſten des Grafen Brahe ſich zu vergnügen und die Fundgrube auszubeuten, in die ſie hier, Dank der gebieteriſchen Laune ihres Herrn, gerathen waren; und dagegen hatte die betrübte Miene und der kraftloſe Widerſtand des alten Kaſtellans lei⸗ der nichts ausrichten können. So ward denn vor wie nach das wüſte Treiben in dem ſeiner Sorgfalt an⸗ vertrauten Beſitze fortgeſetzt, und der mit ſo außerge⸗ wöhnlichen Leiſtungen überbürdete Haushalt litt über die Maaßen darunter.

Die einzigen Perſonen, die bezüglich ihrer gegen⸗ ſeitigen Stellung und ihrer natürlichen oder erheuchel⸗ ten Empfindungen einer Wandelung unterworfen ge⸗ weſen, waren Gylfe Torſtenſon und Major Caillard, und auf das Verhältniß Beider müſſen wir jetzt noth⸗ wendig einen prüfenden Blick werfen.

Was man auch von den Bewerbungen des galan⸗