Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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bis beinah in den Spyker'ſchen See ununterbrochen fortlaufen ſollte. 8

Magnus frohlockte, als er dieſe Ueberzeugung aus eigener Anſchauung gewann, und raſch ließ er ſich auf ein Knie nieder, um die Eiſen unter ſeine Füße zu ſchnallen. Man war damit bald zu Stande gekom⸗ men und nun flogen beide Männer, in dieſer Kunſt trefflich geübt, wie Schwalben über die glatte Fläche, die unter ihnen grollte und krachte, und fanden dabei keine Zeit, das köſtliche Schauſpiel zu genießen, das rings um ſie her in faſt namenloſer Schönheit aus⸗ gebreitet lag. Denn wie eine unabſehbare durchſichtige und glanzvolle Spiegelfläche ſchmiegte ſich der gewal⸗ tige Binnenſee an die vielfach geſchwungenen Ufer⸗ ausbuchtungen, in unbeſchreiblicher Pracht tauchten rechts die Waldungen von Jasmund auf, mit ihren ſilbernen Wipfeln ſcheinbar bis an das blaue Gewölbe ragend, das noch hoch über ihnen thronte, und von Millionen Diamanttropfen, die die Sonne gütig her⸗ niederſchüttete, glänzte Erde und Waſſer wie ein bli⸗ tzendes Sternenmeer ringsum. Die ſtarke Meile, die von hier aus bis zur Mündung des Spyker'ſchen Sees vor ihnen lag, überwanden ſie in wenigen Mi⸗ nuten und es war noch nicht Mittag, als ſie ihre Schlittſchuhe wieder abſchnallten, um den Reſt des