Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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ſondern ein Kind der Sonne, wie er eins des blaſſen Mondes iſt. Dann aber biſt Du ein Sohn des Vol⸗ kes, natürlich und gerade gewachſen, zur Arbeit gebo⸗ ren und mit ſtählerner Thatkraft ausgerüſtet. Er aber iſt ein vornehmer Herr, der ſich mit ſeinen Phantaſieen unterhalten mag, da er nichts Beſſeres gelernt hat und nichts Beſſeres zu lernen braucht. Ihn hat der liebe Gott auf die Träumerei angewieſen, er hat Geld und eine Zukunft, die von ſelbſt kommt, während Du Dir die Deine erarbeiten ſollſt. Jeder halte ſeine Stellung feſt, auf die ihn der Rathſchluß Gottes ge⸗ ſetzt, und Er hat es weiſe gemeint, indem er Leute des blaſſen Gedankens und der feurigen That ſchuf. Deine Aufgabe iſt, mit der Hand zu Deinem Nutzen zu wirken, ſeine iſt es, ſeine Zeit ſo leidlich wie mög⸗ lich hinzubringen, um nicht ganz zu verdorren und einzuſchlafen. So verſtehe ich es und ich habe noch immer Nutzen von dieſer Anſicht gehabt. Wir Leute von der Hand haben keine Minute Zeit zu verlieren, wenn wir leben wollen, das kannſt Du jeden Tag von mir lernen. Sieh Dir an, wie ich's treibe, denn Du wirſt doch nicht immer auf dem Meere herum⸗ ſchwimmen wollen, ſondern wohl einmal in einen Hafen einlaufen, um Dein Feld zu bebauen und Dein eigen Haus zu beſtellen.