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ja erſt vor wenigen Tagen geſchehn, und ſeitdem er von ihr erfahren, daß die Franzoſen auch ſein väterli⸗ ches Haus bedrängten, war eine bisher unbekannte Sorge in ſeinem Innern erwacht und um ſo raſcher wuchs dieſelbe zu einer ſchwindelnden Höhe auf, je öfter er ſich wiederholte, daß er ſelbſt an der Bürde ſchuldig ſei, unter der die armen Eltern in ihren al⸗ ten Tagen ſeufzten. Hätte er gewußt, daß im Kiek⸗ hauſe Alles wohlauf ſei, daß man von dem unbemit⸗ telten Strandvogt nicht mehr verlange, als er leiſten könne, er hätte ſich eine Zeit lang ganz behaglich füh⸗ len und auf Pulitz völlig zufrieden leben können.
Waldemar war kein Menſch, der die ihn quälen⸗ den Gedanken lange in ſeiner eigenen Bruſt verſchlie⸗ ßen konnte, er war ein Mann der That, und was ihn drückte und peinigte, mußte ſich zu Handlungen ge⸗ ſtalten oder, wenn das unmöglich war, mußte er we⸗ nigſtens in verſtändlichen Worten ausſprechen, was er verlangte und erſtrebte.
So fühlte er ſich denn gedrungen, ſeine Beſorg⸗ niſſe über ſein elterliches Haus eines Abends laut wer⸗ den zu laſſen, als er mit Adam Sturleſon von einer kleinen Jagdparthie im Föhrenwalde nach Hauſe zu⸗ rückkehrte und den alten Freund zum Geſpräche über ſeine Familienangelegenheiten aufgelegt glaubte. Er


