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vor und ſagte:„Nun weiß ich, wer Ihr Beide ſeid aber nicht die Urſache, die mir ſo früh die Freude verſchafft, Euch bei mir zu begrüßen.“
Waldemar's Stirn umwölkte ſich etwas.„Das iſt eine etwas traurige Geſchichte, Ohm,“ erwiderte er.„Aber bevor ich Dir unſre Schickſale enthülle, nimm einen Gruß von mir an, den Dir ein wackeres Mädchen ſchickt, mit der Bitte, Dich unſerer in un⸗ ſern Nöthen anzunehmen.“
„Junge, was ſind das für Worte! Laß ſie mich nicht noch einmal hören! Mag Euch der Teufel ſchik⸗ ken, Ihr werdet mir immer willkommen ſein! Aber nein, Euch braucht Niemand zu ſchicken, und am we⸗ nigſten der Teufel, Ihr ſeid durch Euch ſelbſt empfoh⸗ len, um nicht vergebens an meine Thür zu pochen. Ein für alle Mal, Ihr ſeid Brahe und Granzow, und das ſind zwei Namen, die bei allen rechtſchaffenen Rügianern einen guten Klang haben.“
„Vielleicht doch noch einen beſſeren, wenn ich Dir ſage, daß Hille Vangerow mit ihrem Gruß uns ei⸗ nen Geleitsbrief an Dich niitgegeben hat.“
Ah, pfeifſt Du die Melodie, meine Lerche? Hille Vangerow, ſagſt Du? Ja, das iſt mein Liebling, weit und breit auf dieſer Erde, und wenn die Euch
ſchickt, dann bringt Ihr mir gewiß etwas Gutes, 2 ½


