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der Deutſchland und die benachbarten Länder mit ſei⸗ nen Soldaten überfluthet hatte und dem er deshalb noch tauſendmal mehr grollte als ſchon früher, hatte es gewagt, ſein einſames, ſchönes Pulitz dem Könige von Schweden zu entziehen und einem ſeiner habſüch⸗ tigen Officiere, dem Herrn von Chambertin zu ſchen⸗ ken.*) Als dieſe Nachricht auf Pulitz eintraf, ſchwirrte die Luft ſo von Geſichtern und Gewittern, daß Mut⸗ ter Talke beſorgte, ſie würde ein ganzes Jahr keine volle Stunde ſchlafen können, und Adam Sturleſon
*) Der Name Chambertin verdankt der poetiſchen Licenz ſeine Entſtehung. Der eigentliche Donatar, der außer der Inſel Pulitz noch zwölf andere Domainen im Geſammtertrage von 2355 Tha⸗ lern und 1 ½¼ Schilling vom Kaiſer Napoleon erhielt, war der Kaiſerliche Staatsrath, Reichsgraf Pelet. Von Pulitz bezog der⸗ ſelbe allerdings nur 275 Thaler 24 Schillinge. Der Grund, war⸗ um wir bei der Schilderung dieſer Verhältniſſe einigermaßen von der hiſtoriſchen Wahrheit abgewichen ſind, liegt nahe und bedarf wohl einer genaueren Erklärung nicht. Das Große und Ganze in unſrer Erzählung iſt vollkommen wahrheitsgemäß, in Bezug auf die perſönlichen Verhältniſſe durften wir uns aber um ſo eher hie und da eine Modification erlauben, als die Proſa des Lebens nicht immer in den Rahmen einer poetiſchen Schilderung paßt, und nicht immer ſchön und wahrſcheinlich erſcheint, was wirklich wahr iſt.
Anm. des Verfaſſers.


