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Das Erſcheinen eines ſolchen Geſichts pflegte der alte Schwede ſtets mit den Worten einzuleiten:„Talke, gieb Acht, es ſchwebt Etwas in der Luft, ich rieche das Gewitter!“ und wenn er das ſagte, dann wußte Mut⸗ ter Talke, daß ſie die Nacht nicht würde ſchlafen kön⸗ nen, denn den alten guten Adam eine Nacht allein wachen zu laſſen, das wäre ſowohl gegen ihr Gewiſ⸗ ſen, wie gegen jede Sitte und Gewohnheit geweſen.
An dem Abende nun, bis zu welchem wir in unſe⸗
rer Erzählung gelangt ſind, war Adam Sturleſon ganz gegen den Gebrauch ſehr ſpät nach Hauſe ge⸗ kommen. Langſamen Schrittes, wie er immer ging, mit majeſtätiſchen Bewegungen ſeinen langen Stock in den Boden ſtoßend und den ausdrucksvollen Kopf, der faſt nie eine Bedeckung trug, mit militairiſcher Haltung nach allen vier Windgegenden drehend, war er am öſtlichen Ufer der Inſel ſpazieren gegangen, hatte das Waſſer betrachtet und die Wolken gemuſtert, was eine ſeiner Lieblingsbeſchäftigungen war, und dabei die eigenthümliche Lage in Betrachtung gezogen, in der er ſich gegenwärtig befand.
Denn im Frühling dieſes Jahres war ihm Etwas begegnet, was ſeine ganze Philoſophie in Bezug auf die Ruhe und Verträglichkeit der Welt beinahe über den Haufen geworfen hätte. Der Kaiſer Napoleon,


