Teil eines Werkes 
2. Theil (1860)
Entstehung
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ſie ſich ſüdweſtlich dem Wege zu, der von Bobbin nach Sagard führt. Den letzteren Ort ließen ſie zur Linken liegen und betraten in kurzer Zeit die hohe Bergwaldung, welche die Südweſtſpitze von Jasmund krönt. Hier an den Woſtwitzer Teich oder See ge⸗ langt, überſchritten ſie den kleinen Bach, der aus die⸗ ſem See in den großen Bodden fällt und liefen nun raſch an dem flachen Ufer entlang, auf deſſen ſüdlich⸗ ſtem Punkte die Lietzower Fähre liegt.

In einem dichten Geſtrüpp blieb Magnus hier zurück und Waldemar bewegte ſich vorſichtig auf Kundſchaft nach der Fähre hin. Wenn auch in die⸗ ſem Landestheile Franzoſen hie und da zerſtreut lagen, ſie ſchliefen alle in ihren Wohnungen, denn die Mit⸗ ternacht war längſt vorüber. Waldemar ging an den Strand hinab, wo eine kleine Hütte ſtand, in der ein Fährmann wohnte, der ein Unterthan des Grafen Brahe war, denn die Lietzower Fähre gehörte

zu den Beſitzungen deſſelben. Er klopfte an ein Fen⸗ ſter der Hütte und weckte den Fährmann. Als die⸗ erf hr, um was es ſich handelte, war er gern be⸗