Teil eines Werkes 
2. Theil (1860)
Entstehung
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aber er wußte nicht, was er auf dieſe Klagen erwi⸗ dern ſollte, die er in ähnlicher Weiſe ſchon oft ver⸗ nommen hatte. Endlich ſammelte er ſeine Gedanken und ſagte ruhig:Danke Gott, daß Du zur Erkennt⸗ niß der Unwürdigkeit dieſer Gylfe gekommen biſt, das ſcheint mir jetzt die Hauptſache zu ſein. Was Deine traurigen Ahnungen betrifft, ſo fürchte ich ſie nicht mehr, da ſie Dich ſchon oft betrogen haben.

Wie? Iſt das Dein Ernſt? fiel ihm Magnus in das Wort.Sie hätten mich betrogen? Iſt das Unglück nicht immer und überall auf meinen Ferſen geweſen und hat es mir nicht genommen, was mir das Liebſte und Theuerſte war: die Freiheit und das Glück der Liebe?

Ja, aber nicht das Leben. Und ſo lange der Menſch lebt, kann er wieder frei und glücklich werden durch Liebe, denn groß iſt der Raum der Welt und es giebt der Menſchen unzählige darin, die der Kiebe eines Edlen würdig ſind. 5

Magnus ſeufzte, ob mehr über den immer ſo pof. nungsreichen Freund, deſſen Vorausſagungen er Läu⸗ ſchungen nannte, oder über ſich bauſ wir r wiſſ es nicht⸗