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es auch war, mit wonnigem Schauer, und an Walde⸗
mars Arme hängend, faßte er deſſen Hand und ſagte
mit leiſer, ſein ganzes Wehgefühl ausſprechender Stimme:
„Waldemar! Da ſtehen wir wieder wie die Thiere des Waldes unter Gottes freiem Himmel, verfolgt und geächtet, als hätten wir Verbrechen gegen die menſchliche Geſellſchaft begangen! Aber mir iſt den⸗ noch beſſer zu Muthe, als heute Nachmittag, wo ich die verführeriſche und doch mein ganzes Herzblut er⸗ kältende Stimme Gylfe's vernahm und in ihre gleiß⸗ neriſchen Augen blickte. O, Freund meiner Seele, was habe ich in dieſen Tagen erlebt und erlitten un⸗ ter dem Dache dort, welches ich mein väterliches nenne und unter dem ich mir die Wonnen des Paradieſes zu erobern hoffte. Glaube mir, ich bin noch ſchwerer bedrückt als ich es Dir klagen kann, aber ich preiſe nichtsdeſtoweniger die Güte des Himmels, daß er mir die Augen geöffnet und mein Herz in Stahl ge⸗ panzzert hat, obgleich ich weiß, daß ich, auch alſo ge⸗
rüſtet, nur ein trauriges Daſein vor mir habe. O
Waldemar, Waldemar, gieb Acht, meine Träume wer⸗ den ſich bewahrheiten und bald wird kein Menſch mehr am Leben ſein, der ſich der Erbe von Spyker nennt.“
ldemar zuckt innerlich zuſammen vor Schmerz, 23*
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