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Noth erfolgte und ihnen den Rath gab, die noch mögliche Flucht durch den nach dem Quoltitzer Felde führenden Ausgang auf das Schleunigſte anzutreten.
Hierzu entſchloſſen ſie ſich ohne Zögerung. In wenigen Minuten waren ſie fertig. Magnus trug die bereit gehaltene Laterne und Waldemar belud ſich wieder mit dem Felleiſen. Ohne irgend ein Hinder⸗ niß gelangten ſie ſo an die im Erdgeſchoß des Thur⸗ mes befindliche verſchloſſene Eiſenthür, öffneten ſie mittelſt der ihnen bekannten Vorrichtung und traten nun in den kalten und ewig finſteren Gang ein.
Hier ließ Waldemar das Felleiſen in einer Wand⸗ vertiefung zurück, um es zu gelegener Zeit wieder⸗ zuholen, da es ihm auf der Flucht nur hinderlich geweſen ſein würde. Schweigend, bedrückt von den verſchiedenartigſten Empfindungen, ſchritten ſie nun
bis zur Mündung des Ganges fort und gelangten durch die ſchon früher beſchriebene Thür in den freien Wald, der nach Quoltitz führt.
Es war ſeit beinahe drei Wochen das erſte Mal, daß Magnus an die friſche Luft kam, den nächtlichen Himmel mit ſeinen ſtrahlenden Sternen ſah und die Blätter der alten Bäume im Nachtwinde über ſeinem Haupte rauſchen hörte. Alle dieſe un gewohnten Reize erſtürmten ſein Herz, ſo gequält und niedergeſchlagen


