Teil eines Werkes 
2. Theil (1860)
Entstehung
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Als ſie über den kleinen Bodden ruderten, trat der Mond hinter einer düſteren Wolkenbank hervor und übergoß das weite Waſſerbecken mit ſeinem ſtrah⸗ lenden Lichte, bald aber, als hätte er nur einen Blick auf die Flüchtigen werfen und in ihnen Freunde er⸗ kennen wollen, verbarg er ſich wieder, um ihren Pfad für jeden Verfolger zu verſchleiern. Es mochte etwa zwei Uhr ſein, als das Boot die Nordſpitze von Pu⸗ litz erreichte, und nachdem der Fährmann verſichert, daß gegenwärtig kein Franzoſe auf der Inſel ſei, fuhr er zurück und überließ die beiden Männer ihrem Schickſale.

Komm, ſagte Waldemar getroſt zu ſeinem Ge⸗ fährten,jetzt ſind wir auf Pulitz, wozu uns Hille gerathen. Ich kenne hier jeden Pfad. Dort ragt ſchon der ſchöne Fichtenwald und gleich dahinter liegt der Hof des gaſtfreien alten Schweden, der eine Baſe unſrer guten Hille zur Frau hat. Er wird uns auf⸗ nehmen, wie ein Vater ſeine Söhne, denn ein treu res, redlicheres Herz als das ſeine, ſchlägt auf gan Rügen nicht. Magnus nickee ſchweigend ſeinen Beifall ſo ſchritten ſie langſam durch die thauige Na hin, noch einmal befreit von ihren Verfe voller Hoffnung, endlich einen ſicheren Z gefunden zu haben.