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geleiſtet hatte. Man fand es gleichſam noch warm, wie ein Neſt, deſſen Bewohner ſo eben erſt ausgeflo⸗ gen ſind, und verſchiedene hier und da herumliegende Gegenſtände verriethen, daß es in großer Eile verlaſ⸗ ſen war.
„Voila!“ rief der Capitain.„Hier hat das Ge⸗ ſpenſt gehauſt. O, was ſind wir geprellt! Ein ſchö⸗ nes und ſicheres Gemach, weiß es Gott, um ein gan⸗ zes Jahr lang vor aller Verfolgung geſichert zu ſein. Ha! der Teufel hat uns eine charmante Naſe gedreht. Was iſt das?“
Er ergriff ein Stück Leinwand, an dem die un⸗ zweifelhaften Spuren ſichtbar waren, daß es zum Ver⸗ bande einer Wunde gedient hatte, und betrachtete es genau.
„Au nom du diable! Das Geſpenſt iſt verwun⸗ det geweſen! Ha! Am Ende hat Graf Brahe ſel⸗ ber unter ſeinem väterlichen Dache reſidirt und den Spuk getrieben, vor dem wir uns gefürchtet haben!“
Dieſer Ausruf, der über die ganze Angelegenheit 4
ein neues Licht aufleuchten ließ, erregte eine allge⸗ meine Aufheiterung und Ermuthigung. Man durch⸗ ſtöberte jeden Winkel des Gemachs, aber nirgends
fand man eine weitere Spur der Entwichenen,


