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Ihr Feldherrnlager aufgeſchlagen haben. Wenn Sie aber wiſſen wollen, ob Waldemar Granzow in dieſem Schloſſe iſt, ſo ſuchen Sie ihn, und wenn Sie ihn finden, ſo werden Sie wiſſen, was Sie zu wiſſen wünſchen!“
„Peste!“ knirſchte der Capitain.„So ſtehen alſo die Sachen! Ah, dann wollen wir einmal Franzö⸗ ſiſch mit dieſen ſchwediſchen und deutſchen Hunden ſprechen. En avant, mes braves, en avant! Les diables sont déchainés dans cette maison et c'est
à nous, de les enchainer. Courage!« Die letzten Worte galten dem Lieutenant Challier, der in Folge des weithin ſchallenden Gelärms mit einigen Leuten in das ihm bisher unzugängliche Da⸗ menzimmer getreten war. In wenigen Minuten hatte ſich das ſtille Schloß mit Aufruhr und Bewegung ge⸗ füllt. Geſchrei von allerlei Stimmen durcheinander tönte von Zimmer zu Zimmer. Trepp⸗ auf, Trepp' ab raſſelten die beſpornten Reiter und kein Corridor, keine Niſche, kein Winkel blieb unbeachtet. Unterde aber waren vor die Eingangsthüren Wachen geſte und ſelbſt vor jedem Fenſter ſtanden mit in die Höhe gerichteten Augen zwei Reiter, als erwarteten ſie, verfolgte Flüchtling werde jeden Augenblick aus einem derſelben herniederſpringen. So war das ganze Sch


