ſſter einer Hausfrau, die nur für ihre Wirthſchaft, die Erziehung ihrer Kinder und die leibliche Behaglichkeit ihres Mannes lebte. Dieſe Kinder waren zwei Mäd⸗ chen von achtzehn und neunzehn Jahren, Gyſela und Alheid, klein aber kräftig, weniger zart als geſund, mehr hübſch als ſchön, von durchſichtig heller Haut, ſanften blauen Augen und einer Haarfarbe, wie man ſie im Norden häufig findet und bei uns fälſchlicher Weiſe roth nennt, da ſie doch eigentlich ein unbe⸗ ſtimmtes Gemiſch von der Farbe des Goldes, des Feu⸗ ers und der Sonne ſind.
Bevor wir uns nun zu den Fremden wenden, die in der gegenwärtigen Kriegszeit leider eine ſo hervor⸗ ragende Rolle auf Spyker ſpielten, müſſen wir uns noch mit einer dahin gehörigen Perſon beſchäftigen, die ſeit Beginn der Feindſeligkeiten zwiſchen Schweden und Frankreich eine freiwillige Bewohnerin des alten Schloſſes war. Es iſt dies die ſchon mehrfach erwähnte Gylfe Torſtenſon. Sie war das einzige Kind eines ar⸗ men Edelmanns, eines Freundes und früheren Kriegs⸗ kameraden des Grafen Brahe, der mit in die Ver⸗ ſchwörung Ankarſtröm's gegen Guſtav III. verwickelt geweſen war, deshalb verbannt ward und fern von ſeinem Vaterlande ſtarb. Er hinterließ ſeiner Tochter nichts als einen anrüchigen Namen und verſchiedene


