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länder, einen verächtlichen Blick auf die Waſſerwüſte werfend, zeigte einen apatiſchen Ausdruck auf ſeinen marmorkalten Zügen. Der Däne, mehr für den Schutz ſeines Leibes bedacht, als um ſein Leben be⸗ ſorgt, zog raſch ſeinen Friesmantel an, da es zugleich heftig zu regnen anfing. Waldemar, der nirgends eine wirkliche Gefahr ſah und dergleichen Scenen un⸗ zählige Mal erlebt hatte, betrachtete mit kühnem Auge das aufgeregte Gewäſſer und gab ſich ohne Sorge den tanzenden Bewegungen des kleinen Schiffes hin, wel⸗ ches das naheliegende Land bald hoch, bald niedrig erſcheinen ließ, und in ſeinem ruhig pochenden Her⸗ zen ſtieg jene entzückende Freude auf, die nur der See⸗ mann kennt, wenn er Waſſer und Wind in ehrlichen Kampf gerathen ſieht. Aus dieſer Freude riß ihn aber ſehr bald das Angſtgeflüſter ſeines Nachbars, der ſich krank werden fühlte und in ſeinen Armen Schutz und Troſt ſuchte. So nahm er ihn denn feſt an ſeiner Bruſt auf, hielt ihm den wirbelnden Kopf und ſprach ihm Troſt in ſeinen Leiden zu. Aber dies Leiden wollte kein Ende nehmen, im Gegentheil, es wuchs von Augenblick zu Augenblick, bis er endlich flehend das Auge zu Wal⸗
demar erhob und mit ſchluchzender Stimme bat, das
Boot zu Lande zu führen, da er nahe daran ſei, ſei⸗


