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„Ach, mein Herr, Sie brauchen kein Wort mehr zu ſagen. Ich bin Franzoſe und weiß das ſchöne Geſchlecht und die Neigung ehrenwerther Männer da⸗ für zu ſchätzen. Wohlan denn, trinken wir ein Glas auf das Wohl der Bewohner des alten Schloſſes und dann beeilen Sie ſich, mit Ihren Reiſevorbereitungen zu Stande zu kommen.“
Mit ungeheuchelter Beiſtimmung ergriff Waldemar ſein Glas und leerte es auf das Wohl der Bewohner von Spyker. Dann aber beurlaubte er ſich, angeb⸗ lich, um ſich zur Reiſe zu rüſten, in Wahrheit aber, um Magnus die neue Wendung der Dinge mitzuthei⸗ len, der nach einigem Hin⸗und Herreden ebenfalls die Anſicht ausſprach, daß Waldemar auf keine beſſere Weiſe den Weg nach Spyker antreten und ſein dor⸗ tiges Geſchäft ausführen könne.
Allein bei näherer Erörterung fanden Beide, daß das neue ſeltſame Bündniß, welches Waldemar mit den Feinden ſeines Vaterlands geſchloſſen, auch nicht ohne jede Gefahr ſei, denn wenn irgend Wer ihm auf dem Wege begegnete und ihn bei ſeinem Namen anredete, ſo konnte ſein Incognito leicht verrathen und er dem Zorne der Betrogenen Preis gegeben werden. Ueber dieſen Punkt aber irgend eine Beſorg⸗ niß zu hegen, lag durchaus nicht in dem kühnen Cha⸗


