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rakter des jungen Seemanns. Ueberhaupt war für ihn keine Gefahr, was ein Anderer ſo nannte, im Gegentheil, er hielt das heutige Begegniß für einen Scherz, den ſein gutes Glück ihm zur Unterhaltung in den Weg zu werfen beliebte. Von Jugend auf an größere Gefahren und den Schrecken der Elemente in jeder Stunde kühn in's Auge zu ſehen gewöhnt, in ſpäteren Jahren ſogar durch den Schlachtendonner ge⸗ härtet und jedem Ungemach zu trotzen befähigt, war ihm ein Spiel, was Andren ein drohender Ernſt er⸗ ſchien, und ſo ging er mit einer gewiſſen Befriedigung und Sorgloſigkeit an ein Unternehmen, das man vor wenigen Stunden noch als ein tollkühnes Wagniß betrachtet haben würde.
So nahm er denn von Magnus den zäͤrtlichſten Abſchied, verſprach alle ſeine Wünſche nach Möglich⸗ keit zu erfüllen und verhieß, in wenigen Tagen wie⸗ der zurück zu ſein, um ihm mitzutheilen, ob er des Freundes Ueberſiedelung in ſein väterliches Haus un⸗ ter den obwaltenden Verhältniſſen für rathſam und ausführbar gefunden habe.


