Teil eines Werkes 
1. Theil (1860)
Entstehung
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Reiſegeſellſchafter zu werden, und Sie müſſen nicht denken, daß der Dienſt uns ſo tyranniſirt, daß wir vergeſſen ſollten, was wir uns ſelbſt und unſeren Näch⸗ ſten ſchuldig ſind. Warten wir alſo dieſe Stunde und meinetwegen noch eine zweite, es läßt ſich auf dieſem abgelegenen Gute ſehr angenehm leben, was ich mir nicht im Geringſten habe träumen laſſen. Aber eine Bemerkung wollte ich mir nur noch erlau⸗ ben Sie ſagen, Sie wollten einen Abſtecher nach Spyker machen. Darf ich ſo frei ſein, zu fragen, was Sie dahin führt, da auf dem Schloſſe des Gra⸗ fen, deſſen Sohn wir verfolgen, eine an ſich ſchon hinreichend große Einquartierung liegt und ein Beſuch daſelbſt zu jetziger Zeit weder für den Wirth noch den Gaſt mit Annehmlichkeit verbunden ſein kann?

Mein Herr, antwortete Waldemar etwas ver⸗ ſchämt,es iſt eine Privatangelegenheit, ja, wenn Sie wollen, eine Herzensangelegenheit, die mich nach Spyker zieht.

Ah, ich verſtehe. Hat Jemand dort vielleicht eine Tochter 2

Waldemar lächelte in ſich hinein, da ihm der Franzoſe, ohne es zu ahnen, ſo vortrefflich half.Ja, ſagte er,der Kaſtellan des alten Grafen hat ſogar wwei Töchter