Teil eines Werkes 
1. Theil (1860)
Entstehung
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Urtheilsvermögen behielt und damit eine Behendig⸗ keit in der Ausführung ſchnell gefaßter Pläne ver⸗ band, wie man ſie nur ſelten bei ſo jungen Leuten finden mag.

So dürfen wir nicht erſtaunen, daß Waldemar nach Verlauf einer Viertelſtunde plötzlich in das Zimmer der Frau vom Hauſe trat, wo die Vertreter der drei fremden Nationen noch in heiterſter Laune bei der Flaſche ſaßen, und von Herrn von Bagewitz freudig begrüßt und als ſein Neffe Georg Forſt vorgeſtellt wurde,

der ſeit einigen Monaten aus Greifswald bei ihm

zum Beſuch ſei und nur auf den Frieden warte, um in irgend eine Marine zu treten, höchſtwahrſchein⸗ lich in die däniſche, da er aus Familienrückſichten am jetzigen Kriege keinen Antheil nehmen wolle. Außer⸗ dem aber beabſichtige Herr Forſt in dieſen Tagen nach Sagard zu reiſen, wo er Verwandte habe, und dabei einen Abſtecher nach Spyker zu machen, wohin ihn vertrauliche Familienangelegenheiten riefen.

Mr. Dübois freute ſich ſehr, die Bekanntſchaft ei⸗ nes ſo liebenswürdigen jungen Mannes zu machen, und die beiden Brigadiers fühlten ſich ſehr befriedigt, daß Herr Forſt nicht gegen ihre Landsleute kämpfen

wolle, vorzüglich aber war der Däne geſchmeichelt, dafß ſeine vaterländiſche Marine von einem Deutſchen

Der Strandvogt. I. 22