Teil eines Werkes 
1. Theil (1860)
Entstehung
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Herr von Bagewitz ließ auch nicht lange auf ſich warten. Da es ihm daran lag, die drei fremden Männer ſtets auf einem Punkt vereinigt zu haben, ſo führte er ſie ſämmtlich in das Zimmer ſeiner Frau, welches von dem der Flüchtlinge am weiteſten ent⸗ fernt lag, und als ſie ſich hier an einem ſchnell auf⸗ getragenen Frühſtücke gütlich thaten, bat er ſeine Frau, den Herren ſo lange Geſellſchaft zu leiſten, bis er ein nothwendiges wirthſchaftliches Geſchäft zu Stande gebracht habe.

Dies wirthſchaftliche Geſchäft nun beſtand in nichts Anderem, als in einer ſchnellen und heimlichen Beſprechung mit Magnus und Waldemar. Er be⸗ gab ſich daher zu ihnen und theilte ihnen den Vorfall und die Schilderung der drei Sendboten mit, worauf er mit Letzterem eine Berathung abhielt, deren Folgen wir ſo⸗ gleich näher zu berichten haben werden. Daß das Reſultat derſelben aber ein günſtiges war, ergab ſich aus dem aufgeheiterten Geſicht, mit dem er in's Zim⸗ mer zu ſeinen Gäſten zurückkehrte, denn vor allen Dingen war es ihm, dem ſelbſt ſo muthigen Manne, ein wohlthätiges und beruhigendes Gefühl, in Wal⸗ demar Granzow einen eben ſo raſch entſchloſſenen wie kühnen Mann erkannt zu haben, der im Augen⸗ blick einer drohenden Gefahr ſein ganzes geiſtiges