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kurzer Zeit ſeinen Poſten bekleidete und noch nicht
durch die Schule der Erfahrung der ſonſt durch Schlauheit ſo berühmten franzöſiſchen Polizei gegan⸗ gen war, gab ihm einen verſtändlichen Wink, aus dem er Vortheil zu ziehen beſchloß. Er lud daher die Herren, wenn ihr wichtiges Geſchäft ſo viel Auf⸗ ſchub dulde, ein, ihn nach dem Gutshofe zu begleiten und dort ein Frühſtück einzunehmen, was der Poli⸗ zeibeamte unter Zuſtimmung ſeiner Begleiter ſofort annahm.
Einige Unruhe, die ſich in Folge der Meldung des Kühjungen über die Ankunft der ungebetenen
Gäſte unter den Dienſtleuten im Hofe bemerklich machte, verrieth dem aufmerkſamen Waldemar, daß
etwas Beſonderes vorgehe und gleich darauf trat die Dame des Hauſes ein und überbrachte die neue Kunde. Bevor man jedoch irgend einen Entſchluß faßte, wollte man erſt die Rückkehr des Hausherrn abwarten und
von ihm zugleich die Aufklärung des Vorfalls und
ſeinen etwaigen Rath vernehmen, zumal man noch nicht wußte, ob der Beſuch der angekündigten Solda⸗ ten den Flüchtlingen gelte. So begnügte man ſich denn vor der Hand, die Thür des Zimmers verſchloſ⸗ ſen zu halten und aufmerkſam den kommenden Din⸗ gen entgegen zu ſehen.


