wiederholt von der Landung abhielt, wie es auch dem
Dänenkönig Erich III. nach der Eroberung von Ar⸗ kona mißglückte, durch Einſetzung eines chriſtlichen Bi⸗ ſchofs den Svantevit⸗Cultus ganz auszurotten. End⸗ lich aber gelang es den Dänen doch, den widerſtre⸗ benden Nacken der alten Götzendiener unter die ſanf⸗ tere Herrſchaft des Chriſtenthums zu beugen.
Im Jahre 1168 landete der Dänenkönig Walde⸗ mar in Gemeinſchaft der Pommerfürſten Bogislav und Kaſimar, des Biſchofs Abſalon von Roſchild und des Biſchofs Berno von Schwerin an verſchiedenen
Küſtenpunkten, belagerte die Tempelfeſte Arkona, nahm
ſie ein und ſtürzte den Götzen Svantevit, worauf ſich die Ranen unterwarfen und das Chriſtenthum annah⸗ men, zu deſſen ſegensreicher Verbreitung aus Däne⸗ mark geſandte Prieſter das Meiſte beitrugen.
Bald darauf aber entſpann ſich ein Streit unter den Beſiegern der Ranen, deſſen blutige Entſcheidung zum Theil wieder auf rügianiſchem Boden ausgefoch⸗ ten wurde. Die Pommerfürſten, mit dem mächtigen Sachſenherzoge Heinrich dem Löwen im Bunde, fielen in Rügen ein, unternahmen Raubzüge nach Däne⸗ mark unter Beiſtand des Obotritenfürſten Pribiſlav, wobei anfänglich ſowohl die Rügianer wie die Dänen Niederlagen erlitten, indem König Waldemar dem .


