Teil eines Werkes 
1. Theil (1860)
Entstehung
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mannigfaltigen Anblick dar. Von des blauen Meeres weiten Armen umſchlungen, gewahren wir weite grüne Saatfelder, einige ſaftige Anger und Wieſenflecke, dann und wann dunkelſchattige Wälder, abwechſelnd mit eintönigen ſtillen Moorgründen, und zwiſchen alle dieſe eine unzählbare Menge von Städten, Flecken, Dörfern, Höfen und einzelnen Landwohnungen einge⸗ ſtreut. Tauſend fleißige Hände ſchaffen und weben auf dieſem kleinen Raume und bemühen ſich, bald dem Lande, bald dem Meere ſeine Schätze zu entlocken; zufrieden mit ihrem beſcheidenen Erdenlooſe, einſam dem Gewoge der brüllenden See und dem toſenden Sturmwinde ausgeſetzt, die ihre Kräfte und ihren Muth jeden Augenblick in Anſpruch nehmen, ſind ſie abge⸗ härtet gegen alle Gefahr und haben es gelernt, mit Herz und Hand allen feindlichen Elementen zu trotzen. Hauptſächlich mit aus dieſem Grunde bewahren ſie, ſo weit von ihren deutſchen Brüdern abgetrennt, die Sitten der Väter in faſt allzu treuer Weiſe und ge⸗ nießen auf ihre Art das Leben mit ſo zufriedenem Gemüthe, als wäre ihnen der reichſte Beſitz im ſiche⸗ ren und bequemen Feſtlande zu Theil geworden. Wenden wir uns jetzt zu der Geſchichte dieſes klei⸗ nen Eilandes und überfliegen wir mit wenigen Wor⸗ ten die verſchiedenen Zeitepochen, die zu der Geſtal⸗