der Perſonen und Ereigniſſe leiten wird, die zu ſchil⸗ dern in unſrer Abſicht liegt.
Wenn man aus der Vogelſchau herab einen Blick über das kleine Eiland in Rede werfen könnte, ſo würde man inmitten eines gewaltigen Waſſerbeckens, das nur an der Südweſtſeite, wo es die deutſchen Küſten beſpült, einen ſchmalen Seegürtel bildet, einen wun⸗ derbar geſtalteten, grün und grau gefärbten Erden⸗ fleck wahrnehmen können. Man würde ein Stück Land ſehen, welches, wenn es zu einem Ganzen ver⸗ einigt wäre, ſich ungefähr ſechs Meilen in die Länge und Breite dehnt und, von Weſten an ſich allmälig erhebend, an der Nordoſtküſte die höchſte Höhe erreicht, wo es mit ſeinen ſchroffen Kreidefelswänden plötzlich in die wogende See abſtürzt. Ein Stück Land, das, vom grollenden Meere umfluthet, in unbeſchreiblich viele und kleine Inſeln, Halbinſeln und Werder zer⸗ riſſen iſt, in die das mächtigſte der Elemente wie ein nimmerſatter Verwüſter eindringt, die es zerfrißt, zerſtückelt, und dadurch Buchten, Meerengen und Bin⸗ nengewäſſer erzeugt, wie wir ſie in ähnlicher Menge und Geſtaltung faſt auf keiner der zahlloſen Inſeln der großen Oceane antreffen.
Dieſer kleine Erdenfleck nun bietet unſerm verwun⸗ derten Auge einen ganz eigenthümlichen und höchſt
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