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Sehet, ſie müſſen ihre Sünden einem Gewaltigern beichten! Glaubet es mir, es ſtehet feſt: Der Ruf unſeres Kloſters iſt dahin und die guten Zeiten unſe⸗ res Lebens ſind vorüber. Bald wird man uns in alle Welt von dannen jagen und hinter uns her rufen: ſuchet Euren Heiland, wo Ihr wollt, und wenn Ihr Heilige ſeid, ſteiget auf und— Himmelſakrament! Ich fühle Galle in meinem Munde, wenn ich es be⸗ denke! Und wie heißen dieſe lieben Väter, die ſie uns zur Beſſerung ſenden? Zahn, Blitz und Sturm! Haha! Die Väter Jeſu lieben es, ihren von Gott ihnen gegebenen Namen zu übertünchen und aus dem Gedächtniſſe des Sterblichen zu ſtreichen, um einen anderen anzunehmen, der ihrem Zwecke beſſer entſpricht und ihre Aufgabe klarer andeutet, in der Wirklichkeit
aber ihrem inneren Charakter und Weſen angepaßt iſt. Nun, und was werden wir da zu ſehen und zu hören bekommen? Einen beißenden, einen brauſenden und
verſengenden Bußrediger. Wahrlich, eine köſtliche Mi⸗ ſchung und eine herrliche Beigabe für unſer armes Kloſter. Und unſere gute, ſtille, friedliche Bevölke⸗ rung, was wird ſie ſagen?“.
„Was wird ſie ſagen!“ unterbrach ihn der all⸗ mälig warm werdende Pater Ludovikus,„Sie wird uns für abgeſetzt vom lieben Herrgott erklären und den


