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haben, um darin zu wirken und zu kämpfen für höhere Güter, als mich in die Einſamkeit eines Kloſters zu begraben, um den alle Tage wiederkehrenden Schmerz eines zerriſſenen Herzens fort und fort zu empfinden. Jenes wäre männlicher geweſen, dies aber ſagte mir mehr zu. Für's Erſte habe ich daher das Letzte vor⸗ gezogen, ohne einen Theil meiner Mannheit einzubü⸗ ßen und meiner Zukunft etwas zu vergeben, denn ich bedurfte zunächſt der Ruhe— und wäre es die des Grabes geweſen— der Ruhe, um meinen Geiſt zu ſammeln, mein Gemüth zu befeſtigen, meinen verlore⸗ nen Glauben an die Menſchheit wiederaufzurichten. Und ſiehe, mein junger Freund, dieſe Ruhe habe ich hier gefunden, mein Gemüth iſt wieder befeſtigt, mein Glaube an die Menſchheit aufgerichtet. So ſchreite ich, ich fühle es jetzt mehr denn je, meiner vollſten Entwickelung und der Läuterung meiner Seele für dieſe Welt mit großen Schritten entgegen.“
„Hier haſt Du Alles, was ich Dir bekennen kann — nichts habe ich verhehlt. Jetzt erkenne die Wich⸗ tigkeit des menſchlichen Lebens und die Heiligkeit eines jeden Schrittes, den Du in demſelben thuſt. Arbeite und lerne, thue Recht und ſcheue Niemand. Aber ſei weich, fügſam, gerecht und wahr. Vor Allem aber vertraue dem, der da oben thront und auch jetzt, Se⸗


