Teil eines Werkes 
1. Theil (1854)
Entstehung
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Hülle, in der ich einhergehe, angemeſſen fand. Es iſt dies die erſte Maske, die ich in meinem Leben trage. Der Pater Vikarius weiß das nicht und braucht das nicht zu wiſſen; er glaubt mich wirklich in den Orden der Franziskaner eingetreten und daher ſtammt der fanatiſche Eifer, mit dem er mich unabläſſig verfolgt, wenn er mich den ſtrengſten Pflichten der Brüderſchaft abgeneigt ſieht.

So haſt Du mich hier gefunden ruhig, ge⸗ faßt, ernſt die Gegenwart betrachtend, meine ganze Hoffnung feſt auf die Zukunft gerichtet, denn die drei Haupttriebfedern meiner Seele ſind mir unwandelbar treu geblieben Du kennſt ſie und bleiben mir ewig, bis ich ihr Ziel, wenn auch ſpät, erreicht haben werde. Und dieſe Stunde wird auch noch ſchlagen. Alle meine früheren geiſtigen Beſitzthümer haben mich auch hier nicht verlaſſen, eben ſo wenig meine menſch⸗ lichen Eigenſchaften, die ich nicht mehr verbeſſern kann ſo habe ich meine ganze frühere Starrheit und Un⸗ beugſamkeit behalten, aber auch das Gefühl für Recht, Menſchlichkeit und Wahrheit ſind mir treu geblieben. Freilich habe ich im Laufe einiger Jahre hier genügend eingeſehen, daß ich meinen eigentlichen Lebenszweck

verfehlt habe, und daß es vielleicht ehrenvoller geweſen

wäre, dem Sturme des Lebens die Stirn geboten zu

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