Teil eines Werkes 
1. Theil (1854)
Entstehung
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weiß ich nicht. Vielleicht wurden ſie von einigen alten und treu gebliebenen Freunden unterſtützt, war dies aber der Fall, ſo weiß ich beſtimmt, daß meinem Va⸗ ter jeder Tropfen, den er trank, und jeder Biſſen, den er, bitter ſchmeckte. Aus dieſem Grunde fing denn auch meine Mutter bald mit ihren eigenen Händen für Fremde zu arbeiten an, anfangs heimlich, denn mein Vater litt ſichtbar, wenn davon geſprochen wurde; ſodaun aber, als ihr Erwerb nicht mehr zu verbergen war, vor ſeinen Augen. Sie war von jeher ſehr ge⸗ ſchickt im Zurichten feiner Wäſche und ſchmucker Klei⸗ der geweſen, wie ſie denn nicht allein früher im Wohl⸗ ſtande, ſondern auch jetzt in ihrer Armuth imr ßerſt ſauber und reinlich gekleidet ging, und auch mich ſtets dazu angehal arbeitung feiner Wäſche ihre jetzige Hauptbeſchäftigung. Wenigſtens verdiente ſie ſo viel damit, daß für mei⸗ nen Vater die Arzeneien und die nothwendigſten ſtär⸗ kenden Speiſen, für mich aber der Schulunterricht be⸗ zahlt werden konnte. Aber ſie ſelbſt arbeitete ſich bei dieſen edlen Beſtrebungen, einen kranken Mann zu er⸗ halten und ein junges Kind unterrichten zu laſſen, ſichtbar ab, und da unſere Freunde fürchteten, die un⸗ ſtrengende Arbeit möchte auch für ihre

gewohnte und an

ten hatte. So wurde denn die Be⸗

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Geſundheit uachtheilig werden, ſo mußte ſie wenigſtens