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Ach! ich wußte nicht, daß dieſer eine Tag über meinen ganzen künftigen Lebenslauf den Stab gebro⸗ chen hatte! Denn das Feuer, mochte es nun durch eine feindliche Granate oder durch ſonſt einen unglücklichen Zufall entſtanden ſein, hatte alle irdiſchen Beſitzthümer meiner Eltern verzehrt. Aus einem wohlhabenden Manne war mein Vater ein Bettler geworden und ich — war der Sohn dieſes Bettlers.—
Ich ſah meine Eltern erſt nach einigen Tagen wie⸗ der. Sie hatten, wie ich, ein Unterkommen bei mitlei⸗ digen Nachbarn gefunden. Nie werde ich den Anblick meines Vaters vergeſſen, als er eines Morgens wan⸗ kend in das Zimmer trat, in welchem ich mit anderen Knaben ſpielte. Er ſah bleich und kummervoll aus und ſprach kein Wort. Mich blickte er ſo wenig wie die übrigen Kinder an. Meine ſchluchzende Mutter
machte ihn auf mich aufmerkſam, aber es war, als wenn er das Gehör verloren hätte. Freilich, ſein Un⸗ glück war grenzenlos geweſen. Er hatte mit einem Worte Alles verloren. Das Feuer war ſo ſchnell aus⸗ gebrochen und die Hilfe war, da an vielen Orten ge⸗ holfen werden mußte, ſo mangelhaft geweſen, daß ihm nur einige Bettſtücke und das Wenige geblieben war,
was er gerade am Leibe trug. Doch erfuhr ich dieſes erſt längere Zeit nachher von meiner Mutter, als ich ſchon 3


