Teil eines Werkes 
1. Theil (1854)
Entstehung
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gefahren, die von ſechs bis acht Artilleriſten bedient wurden und vor einigen Minuten ihren brüllenden Mund geöffnet hatten. Es krachte entſetzlich von dem mir ſo nahe gelegenen Walle herunter. Die erſten donnerartigen Schüſſe raubten mir beinahe jeden Ge⸗ danken, ſo erſchrocken war ich; allmälig aber gewöhnte ich mich daran und endlich ſogar fand ich an den kräu⸗ ſelnden Luftwellen des aufſteigenden Pulverdampfes und dem kräftigen Geruche deſſelben eine Art Wohl⸗ gefallen, an welchem die kindiſche Neugier und der an⸗ geborene knabenhafte Muthwillen ihren Antheil haben mochten.

Ein vom Fluſſe herüberwehender Morgenwind hatte eben dieſen ſtark duftenden Nebelſchleier zur Seite getrieben und ich ſah nun deutlich die beiden

mir zunächſt ſtehende bückte ſich in dieſem Augenblicke ein Artilleriſt, um zu zielen, als plötzlich, indem er ſich wieder aufrichtete und:Feuer! kommandirte, ein heftiger Schlag hörbar wurde, der Mann verſchwand und den Wall herunter zu meinen Füßen eine dunkele, blutige Maſſe ſtürzte, die ſich wie im Wirbel herumzu⸗ drehen ſchien und von welcher zuletzt nichts als einige

Stücke Fleiſch und blutige Lappen übrig blieben, die. den Raſen um mich her roth färbten und mich ſoger

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Kanonen vor mir auf dem Walle ſtehen. Ueber die