Teil eines Werkes 
1. Theil (1854)
Entstehung
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Raum zur Durchfahrt übrig laſſend. Auf einer dieſer Tonnen, Kiſten oder Ballen ſaß ich nun und ſchaute neugierig umher. Zwiſchen Brücke und Mühle, alſo hinter mir, ſah ich bald eine Menge Kanoniere mit ihren Geſchützen anlangen, vor mir aber, dem Fluſſe entgegen, bemerkte ich anfangs nichts, als einen fünf bis ſechs Fuß hohen Wall, an dem mehrere Soldaten und Bürger, unter ihnen mein Vater, emporgekrochen waren, den Kopf über die Schanze erhebend, um den Feind zu erſpähen, bei jedem Schuße abge ſich weislich duckend und einige Schritte abwärts wendend.

4 Wie lange ich hier ſaß, weiß ich nicht und eben

ſo wenig, was ich dachte. Endlich aber fühlte ich

eeinige Langeweile und die knabenhafte Neugier ſtachelte

mich an, ebenfalls auf den Wall hinauszukriechen und

zu ſchauen, was denn da zu ſehen ſei. Mein Vater

war gerade abſeits gegangen und ich war nahe daran,

meinen wagehalſigen Vorſatz auszuführen, als mir ein

Anblick zu Theil wurde, den ich nie vergeſſen werde,

und der eigentlich der Brennpunkt aller dieſer meiner iugendlichen Erinnerungen iſt.

Auf dem etwa ſechs Fuß hohen Walle vor der Mühle, dem Rheine zu, hatte man nämlich, während ich im inneren Mühlrauute geſeſſen, zwei Geſchütze auf⸗