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zuging. In dieſem Augenblicke wurde ich heftig er⸗ ſchreckt. Ein ſchwerer Gegenſtand, von dem ich ſpäter hörte, daß es eine Granatenkugel war, fiel dicht neben mir mitten in den Feſtungsgraben. Schlamm und trübes Gewäſſer ſpritzte hoch auf und befleckte mir Ge⸗ ſicht und Kleider. In dieſem Augenblick ſah ſich mein Vater um, warf einen Blick auf die Stelle, wo die Granate niedergefallen war, und dann einen hinter ſich. Schon hatte er ſich gewandt, um weiter zu eilen, da kehrte er ſich noch einmal um und erblickte mich.„Gro⸗ ßer Gott!“ rief er,„was willſt Du hier, Fritz?“ Und ſchnell zu mir tretend, umfaßte er mich mit ſeinen Ar⸗ men, hob mich empor und trug mich mit ſich fort. Gleich darauf waren wir an der Mühle. Ein Sergeant ſtand an dem Eingange derſelben und ſchrie meinen Vater ſchon von Weitem mit barſcher Stimme an: „Meiſter! ſeid Ihr des Teufels? Was wollt Ihr mit dem Jungen hier?“ „Er iſt mir ohne mein Wiſſen nachgelaufen, Ser⸗ geant, und jetzt kann ich ihn doch nicht zurück bringen. Ich will ihn in die Mühle legen, da iſt er wenigſtens vor den Kugeln ſicher.“ Geſagt, gethan. Ich wurde in eine Ecke des un⸗ teren Mühlenraums niedergelegt und mit heftigen Wor⸗ ten verwarnt, bei Todesſtrafe mich nicht vom Platze


