Teil eines Werkes 
1. Theil (1854)
Entstehung
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die, von dem einen oder dem andern Tiſche fallend und ſich anhäufend, einen natürlichen Teppich bildeten, der eine ganze Woche auf dem Fußboden des Zimmers liegen blieb, Sonnabends aber, nach dem Abendbrote, von meiner Mutter und einer flinken Magd mit zwei großen Beſen ausgefegt wurde.

Das ſind beinahe alle Erinnerungen aus meiner frühſten Jugendzeit. Später aber habe ich durch die Erzählungen meiner Mutter und einiger Nachbarn ver⸗ nommen, daß mein Vater zwar ein ernſter und wort⸗ karger, aber auch ein ſtreng fleißiger und dabei zart⸗ fühlender Mann geweſen ſei, der das Zutrauen ſeiner Obrigkeit und die Liebe ſeiner Mitbürger im vollſten Maaße genoſſen habe. Meine Mutter, die wir ſpäter noch näher kennen lernen werden, war eine kleine, rüh⸗ rige, blaſſe Frau von weichem Herzen, großer Fröm⸗

migkeit und nie ermüdender Thätigkeit. Geſchwiſter hatte ich keine mehr, denn drei Brüder und eine Schwe⸗ ſter waren ſchon vor meiner Geburt in ihrer erſten Kindheit geſtorben. 3

Mein Selbſtbewußtſein wurde fräͤh, in meinem 1 ſechſten Lebensjahre ſchon, auf eine ſehr ernſte Weiſe geweckt, und gerade dem heftigen Eindrucke, den die⸗ ſelbe auf mein kindliches Gemüth machte, ſchreibe ich den

Umſtand zu, daß der Augenblick des Erwachens