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Bis zum 8. Januar blieb jedoch noch Alles in der Schwebe; bis dahin aber war Ordnung in die bewegten Maſſen gekommen und am Morgen dieſes Tages zogen zu unſerer nicht geringen Verwunderung bewaffnete Bürger unter Anführung der Doctoren Seidenſticker und Eggeling, und in vollem Wichs ſtolzirende Studenten unter Leitung der Privatdocen⸗ ten Doctor Ahrens und Rauſchenplatt, auf den Markt, 8 dicht unter unſern Fenſtern in vollen Reihen ſich auf⸗ ſtellend. Uns, die wir gemüthlich auf das Gewirr 4 hinabſahen, kam das Ganze ſehr ſpaßhaft vor und der Prinz befahl ein paar Flaſchen Wein zu bringen, um, wie er ſcherzhaft ſagte, auf die Geſundheit der ſtädtiſchen Soldateska zu trinken, die ſich vorausſicht⸗ lich einen tüchtigen Schnupfen holen werde. Von unſerm Fenſter aus ſahen wir nun die auf einander folgenden Vorgänge ruhig mit an, konnten aber aus den lebhaften Geberden und dem heftigen Durcheinanderſchreien des großen Haufens nicht ent⸗ nehmen, was man weiter beabſichtigte, bis ein bekann⸗ ter Student bei uns eintrat und meldete, daß man beſchloſſen habe, in großer Zahl auf das Rathhaus zu ziehen und die Entlaſſung und Abführung des Poli⸗ zeicommiſſairs Weſtphal aus der Stadt zu verlangen, was denn auch, wie die Betheiligten ſ rühmten,
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