es die unwürdige Behandlung meiner Mutter, die mich am heftigſten erbitterte, zumal dieſe, ohne zu wanken und zu weichen, fortfuhr, ihre Pflichten gegen den gewaltthätigen Ehemann zu erfüllen und ihn mit der innigen Sorgfalt zu umgeben, die ein zärtlich lie⸗ bendes Weib nur für den braven und ehrbaren Mann zu zeigen pflegt.
Jenes Gefühl der Abneigung und des Unwillens gegen meinen Vater nun iſt bei mir auch in ſpäteren Jahren leider das vorherrſchende geblieben, während ich meine Mutter bis an das Ende ihrer Tage zärt⸗ lichſt geliebt habe und ihr bis zur heutigen Stunde für alle ihre Mühwaltung in meiner unberathenen Jugend Dank ſage und ſie ſegne, daß ſie mich gehegt, und gepflegt, wie nur eine Mutter ein wohlgerathenes Kind hegen und pflegen kann.
Wenn man die bisher geſchilderten Verhältniſſe in meinem elterlichen Hauſe erwägt, wird man es er⸗ klärlich finden, daß unſer Verkehr mit der Außenwelt nur ein ſehr beſchränkter war. Mein Vater hatte faſt gar keinen Umgang. Niemand wollte ſich mit ihm verbrüdern, vielmehr vermied ihn Jedermann nach Kräften in der Trunkenheit, wie er Jeden in der
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