Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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und Edinburg, und ob er vielleicht zuguterletzt noch manches Geld in induſtriellen Unternehmungen ange⸗ legt, wußte ſein Rentmeiſter in Lowdale⸗Caſtle beſſer und genauer als er ſelber.

Was den Stammbaum des Viscounts betrifft, ſo war derſelbe ehemals ſehr weit und nach verſchiedenen Richtungen hin verzweigt geweſen, denn die Familie hatte eine beträchtliche Anzahl reich begüterter und durch Amt und Würden angeſehener Vorfahren gezählt, die häufig aus anderem als reinem engliſchen Blute ſtammten, wie dies bei vielen vornehmen und geringen britiſchen Familien der Fall iſt, ein Umſtand, dem gerade, wie der geiſtreiche Ethnograph Kohl ſagt, die Friſche, Geſundheit und Kräftigkeit der Engländer und die Schönheit ihrer Frauen zuzuſchreiben iſt, worin auch wir ihm unbedingt beiſtimmen müſſen. Gegen⸗ wärtig indeſſen war die Zahl der eigentlichen Fami⸗ lienglieder nur auf Lord Lowdale ſelbſt, ſeine beiden Kinder und einen unverheiratheten Bruder beſchränkt, der ſeinen Familiennamen aufgegeben und in Folge einer Erbſchaft einen andern angenommen hatte, wie das in England ſo häufig geſchieht.

Zu dem normänniſchen, ſächſiſchen, nörwegiſchen und anderen Blute, welches ſich Jahrhunderte lang i die Adern der Lowdales ergoſſen, war nun zuletzt noch