Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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ein reiner Quell ächteſten ſchottiſchen Blutes gekom⸗ men, denn des jetzigen Viscounts Mutter war die Tochter eines vollblütigen ſchottiſchen Lords und Clan⸗ häuptlings geweſen, die ihrem Gemahle große Capi⸗ talien und außerdem Beſitzungen zugebracht, die trotz ihrer hohen nordiſchen Lage ganz geeignet waren, einem armen beſitzloſen deutſchen Grafen den bitterſten Neid zu erregen. Außer dieſen Beſitzungen aber hatte den gegenwärtigen Lord dieſe Verbindung ſeines Vaters mit der Ausſicht auf den Titel eines Earls, ſogar wenn er alt genug dazu wurde, auf den eines Her⸗ zogs bereichert, eine Ausſicht, die beiläufig Mylord Lowdale's Hoffnung und einziges Streben ausmachte, denn Rang, Titel und Reichthum kann ſelbſt ein eng⸗ liſcher Großer nie genug auf dieſer titel⸗ und genuß⸗ ſüchtigen Erde erringen.

Nach allem dieſen, ſollte man meinen, hätte un⸗ ſer guter Lord mit einer gewiſſen Dankbarkeit und

Liebe auf dieſe ſchottiſche Mutter die außerdem

noch viel mehr für ihn gethan, als wir zu erwarten berechtigt ſind und ihre Mitgift blicken ſollen, allein dem war durchaus nicht ſo. Geld und Güter hatte er allerdings gern und mit ſcheinbarem Danke angenommen, aber daß dieſelben von Schottland ge⸗ kommen, erregte nur zu oft ſeinen ganzen Vorrath