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Mächtig ſtreben die alten, grauen Quaderſteine, aus denen es erbaut, in zwei weitläufigen Stockwerken zu einer anſehnlichen Höhe empor, faſt auf allen Seiten von uralten Epheuranken umklammert, die, niemals durch irgend ein Hinderniß beſchränkt, faſt zu Bäu⸗ men mit fußdicken Stämmen herangewachſen ſind. Wie die Zwingburg eines mittelaltrigen Großen blicken ſeine mannigfaltig geſtalteten und reich ausgezackten Zinnen drohend und finſter weit in das freie Land hinein und auf die benachbarten Gebirgsketten hinaus, und nur der im Abteiſtyle in jüngerer Zeit hinzuge⸗ fügte Anbau, der die prächtige Eintrittshalle mit an⸗ tiken Statuen und ſonſtigen Sammlungen umſchließt, verleiht dem ernſten Ganzen einen milderen, man möchte ſagen, frommeren Anſtrich, obgleich die Fröm⸗ migkeit im reich geſchmückten Innern deſſelben, wenig⸗ ſtens in dieſer abendlichen Stunde, keine Vertreter finden dürfte.
Der Beſitzer dieſes herrlichen Schloſſes und der dazu gehörigen Ländereien iſt einer jener reichen eng⸗ liſchen Nabobs, von denen wir ſchon oft ſo viel Inter⸗ eſſantes und Langweiliges, Natürliches und Unnatür⸗ liches, Alltägliches und Seltſames gehört und geleſen haben, deren Race auf den großen britiſchen Inſeln nie ausſtirbt, die ſich ewig neu recrutirt und von Zeit
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