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liche Thal umſchließen, glitzern mit ihren ſchneeigen Häuptern hoheitsvoll im zitternden Mondſtrahle;, der ſein helles Licht, von keinem Wölkchen beſchattet, über Nähe und Ferne breitet.
Ringsum im hügel⸗ und baumreichen Parke, der das ſchöne Lowdale⸗Caſtle weit nach allen Seiten um⸗ zieht, herrſcht eine wohlthuende Stille; die zahmen Thiere, Hirſche und Rehe, welche denſelben in großen Schaaren bei Tage durchwandern und beleben, haben ſich ſchon lange in ihre warmen Stallungen zurückge⸗ zogen. Nur wenn man die unter ihrer ungewohnten Schneelaſt ſeufzenden Tannen betrachtet, die in male⸗ riſchen Gruppen die großen Raſenflecke zieren und ihre Aeſte und Zweige gleichſam voll duldender Erge⸗
bung zur Erde ſenken, bringt dieſe tiefe Stille den Eindruck melancholiſcher Trauer und Oede hervor; im Uebrigen iſt der Anblick, welchen die zum Theil hell⸗ erleuchteten Fenſter des einſamen Herrenſitzes gewäh⸗ ren, freundlich und einladend genug.
Auf einer ſanft anſteigenden, mit dem ſchönſten Raſen bedeckten Anhöhe, von der herab mit feinſtem Kiesſande beſtreute Wege nach allen Richtungen in
den meilenweiten Park führen, erhebt ſich in ſeinem alten feudalen Stolze und ſeiner ariſtokratiſchen Pracht das herrliche Schloß des Viscount von Lopdale.


