ſo tief in die Seele geſchaut, und den ich ſo unaus⸗
u Fuße. Und Sie, Mr. Sidney, wollen Sie nicht uuch mitgehen, um zu ſehen, wie ſich der Doktor auf Ihrem Pferde ausnimmt?
— Mit Vergnügen, wenn mir die Ehre vergönnt ſt!— erwiderte dieſer und ſchritt mit mir hinter den indern her, die langſam vorausgingen und ſich über ie Vortrefflichkeiten Bravours, meines neuen Reiſe⸗ eefährten, beſprachen.
— In der That!— ſagte ich ſo laut, daß Alle s hören konnten,— ich bin beſorgt um das Ver⸗ hältniß, welches ſich zwiſchen mir und Ihrem Bravour intſpinnen wird; hoffentlich wird er nicht zu unbän⸗ dig ſein, denn obwohl ich gerade kein ſchlechter Reiter bin, ſo iſt er doch eines ausgezeichneten gewohnt.
— Beſorgen Sie gar nichts,— entgegnete Mr. Sidney,— das Thier iſt feurig, ſtolz und raſch, Pe er ohne alle Tücke, und was es leiſten kann, wer⸗
een Sie ja bald erfahren. Wäre es nicht der Leute vegen, Sie hätten gar keine Sporen gebraucht. Ein
Ruf iſt hinreichend, ihn in Bewegung zu ſetzen, und venn es Noth thut, ihm Flügel zu geben.
Alsdann gingen wir ein Weilchen, ohne zu ſpre⸗ hen, neben einander her. Ich war ſtill, denn in der
That, der Abſchied von dem theuren Freund, dem ich
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