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„Herr Sternberg,“ flüſterte er, indem er ihn am Aermel zupfte,„ich habe Ihnen etwas zu beſtellen. 1 „Was giebt's?“ fragte Guſtav Steinau, raſch bei 8 Seite tretend. „Ei, die ſchöne Dame im Hauſe, die Guſtava, will ein Wörtchen mit Ihnen koſen, ſie erwartet Sie drin⸗ nen— gehen Sie doch, es lohnt ſich wohl ſchon der Mühe, mit ihr ein Weilchen zu plaudern.“ 1* Guſtav Steinau überlief ein leichter Freudenſchauer 8 und ſein Antkitz leuchtete vor innerem Behagen auf. Ohne den Zurückbleibenden ein Wort zu ſagen, ging
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er nach dem Hauſe zurück, klopfte an Guſtava's Thür
und trat gleich darauf ein, nachdem er den freund⸗
lichen Ruf, näher zu treten, von den holden Lippen
der Dame ſeines Herzens vernommen hatte.
Seitdem die alten und jungen Freunde auf der DOehe verſammelt waren, hatte Guſtav Steinau nicht
oft das Glück jener erſten Tage wieder genoſſen, mit 5 Guſtava von Kulpen allein und ungeſtört zu ſein. Die traulichen Spaziergänge jener Zeit, die ernſten 4 Unterhaltungen, die ſie dabei gepflogen, ihre gegen⸗ ſeitigen Mittheilungen über Poeſie, Kunſt und alles ſonſt, was ein junges und künſtleriſch ſtrebſames Ge⸗ müth in Bewegung ſetzt, hatten ſchnell einer allge⸗ meineren Unterhaltung weichen müſſen, und ſeitdem


