mit einander und beſchloſſen, auch ihrerſeits auf Kund⸗ ſchaft auszugehen und die Beſchäftigungen der Männer in der Nähe zu betrachten.
Allein auch hierin ſollten ſie nicht ſehr glücklich ſein. Wohl ſahen ſie die Männer am Strande ſtehen und durch die Gläſer eifrig nach dem Meere aus⸗ ſchauen, wohl erfuhren ſie von den Mägden, daß ſie alle Hände voll zu thun hätten, aber wozu das Alles dienen ſolle, konnte oder wollte ihnen Niemand ver⸗ rathen. Herr von der Oehe ſogar, der ſonſt ein ſo aufmerkſamer und galanter Wirth war, bekümmerte ſich heute nicht im Geringſten um ſſe, er ſah ſie kaum, wenn ſie ihm unvermuthet in den Weg liefen, und noch weniger hatte er für ihre neugierigen und ver⸗ wunderten Blicke Augen, oder Ohren für eine Frage, die der Einen oder Andern dann und wann von den
Lippen ſchlüpfte..
Endlich konnten die Damen dieſen unklaren Zu⸗ ſtand nicht länger ertragen und ihre Begierde, zu wiſſen, was vorgehe, ließ ſich keinen Zügel mehr an⸗ legen.„Laß mich nur machen,“ ſagte Guſtava zu der älteren Freundin,„ich werde Dir bald ſagen können, was dieſen Aufruhr hervorbringt. Ich kenne ein Mit⸗ tel, bald hinter die Wahrheit zu kommen, und ich bitte Dich nur, mich nicht zu ſtören, wenn ich einen von
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