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in See zu ſchicken, an allen Ecken auf den Freibeuter zu lauern und, wenn er ſich der Inſel in feindſeliger Haltung nähert, über ihn herzufallen, ihn gefangen zu nehmen und vor die Gerichte zu ſtellen, damit er nicht allein ſeinen Lohn empfängt, ſondern auch alle Uebri⸗ gen daran ein Beiſpiel nehmen und mich ferner in Ruhe laſſen.
Und nun frage ich Euch! ob Ihr vielleicht aus alter Freundſchaft geſonnen ſeid, mir Beiſtand zu lei⸗ ſten und den wilden Jäger fangen zu helfen? Zu dieſem Ende aber müßtet Ihr mir nicht allein mit Eurer Perſon zur Seite ſtehen, ſondern auch Eure Schiffe leihen, denn ohne viele und reichlich bemannte Schiffe oder Boote dürften wir wenig oder gar nichts ausrichten. Nun habe ich geſprochen und jetzt ſprecht Ihr, wie es Euch um's Herz iſt.“ 6
Der alte Herr, flammend von den ihn tief ergrei⸗ fenden Gefühlen, ſetzte ſich nach dieſen Worten auf ſeinen Stuhl nieder; dafür aber ſprang ſogleich der angeſehenſte Schiffer des Dorfes auf und nachdem er einen raſchen Blick auf ſeine Gefährten geworfen und ihre Meinung ihnen gleichſam an den Augen abge⸗ ſehen, ſprach er mit überlaut tönender Stimme:
„Herr von der Oehe! Sie haben geſprochen und nun ſpreche ich. Bei Gott, ſo viel ich weiß, und mir


